mennno
a few words from me

and my teamplayers

I’m mennno

Unter meinem Künstlernamen „mennno“ bin ich im WorldWideWeb zu finden. Was vor Jahren wieder neu begonnen hat, ist heute für mich nicht mehr wegzudenken. In jungen Jahren war ich schon einmal der Fotografie verfallen, analog und mit einen kleinen s/w Labor. Berufliche Gründe zwangen mich damals zu Entscheidungen die, ich gestehe es ein, nicht alle richtig waren.

Vor einigen Jahren holte mich meine Vergangenheit ein und ich begann wieder zu fotografieren. Ich hatte mich aber verändert, die Bilder die ich sah zeigten sich mir anders wie damals. Musste mir eingestehen, dass ich das, was in meinem Kopf als Bild umherirrte, sich so nicht fotografieren ließ. Das Werkzeug welches zur Kamera noch fehlte war Photoshop. Damit war es nun möglich meine Bilder aus dem Kopf herauszulassen.

Die Fotokunst ist ein Teil meines Lebens geworden. Es ist immer wie eine Reise an einen Ort der erst noch entsteht. Wer mit mir schon länger zusammenarbeitet wird dies bestätigen. Sobald im dunklen Raum nur noch ein schwaches Licht zu sehen ist, beginnt die Reise.

Viele werden mir bestätigen dass es nicht leicht fällt einen Artikel über sich selbst zu schreiben. Das hat, so empfinde ich das selber, damit zu tun das die Worte auch falsch verstanden werden können. Oft liegt es in der Natur des Menschen in Worte eine andere Interpretation zu legen. Geht mir teilweise auch so. Aus diesem Grund bevorzuge ich das persönliche Gespräch. Das gibt mir die zusätzliche Möglichkeit einen Menschen auch in seiner Gestik zu sehen und sicherzustellen das wir uns verstanden haben.

Beim schreiben dieses Artikels ist mir eine Idee durch den Kopf geschossen, hier auch meine Teamplayer zu Wort kommen zu lassen. Ich habe Sie gebeten mir doch aus Ihrer Sicht zu beschreiben wie unsere gemeinsame Arbeit abläuft. Ich muss gestehen das mich die Antworten umgehauen haben. Hier hat tatsächlich das geschriebene Wort mehr Kraft wie ein ausgesprochenes.

the words of my team players

Die Arbeit mit mennno findet in einem vertrauensvollen Rahmen statt. Er arbeitet kreativ und konzentriert zugleich. Das “große Ganze“ dabei nie aus den Augen verlierend…er ist der Künstler. Wer bunte Regenbogenfarben sucht ist hier falsch…er braucht nicht viel Farben. Nur das richtige Spiel mit dem Licht…damit erzielt er großartige Effekte. 

Was soll ich sagen?
Ich sage dir jedes Mal, wie ungewöhnlich es ist, mit dir zu shooten…du gibst ein Gefühl von Vertrautheit, Wärme (auch wenn es nur 10 Grad hat) und du bist wie ein Ticket in eine andere Dimension. Ein Mitreisender in ein Paralleluniversum…
Du lässt mich über mich hinauswachsen aber begleitest mich. Situationen und Gedanken, die mir bisher fremd waren und mich eingeschüchtert haben, sind es plötzlich nicht mehr, sondern spannend und aufregend. Ich weiß nie wo ein Shooting mit dir endet.
Auch ich mache noch manchmal den Fehler und stecke dich in eine Schublade…und auf einmal sagst du, dass dir Helligkeit und Licht gefällt obwohl alles andere eher düster war. Es ist immer anders und doch gleich. Gegensätzlich und übereinstimmend. Emotional und Urlaub vom Alltag.
Ich glaube am besten passt es wie du es beschrieben hast: “a journey” 

…also momentan mag ich mit niemand anderes shooten.
…du fängst die Stimmungen ein wie sie kommen du hast deine Ideen und Bilder im Kopf und trotzdem ist es schön dich zu inspirieren und wenn du „Stopp“ sagst wenn eigentlich gerade nicht nach einer Pose gesucht wurde, ist es schön eine Inspiration für dich zu sein. 

Facebook-Messenger ist wohl das Wichtigste um mit Norbert zu kommunizieren. WhatsApp hat er zwar nutzt er aber nicht. Terminabsprache: „wann kannst du?“ – „da und da“ – „super bis dann“. Mehr braucht es meistens nicht.
In Baldo angekommen ist erstmal Espresso Time, der aus einer echt coolen Siebträgermaschine kommt, welche in einer echt coolen Küche steht. Die Zigarette dazu darf auch nicht fehlen. Routine.
Dann geht es ins Büro (oder Fewo), wo einen meistens eine dunkle Wand, mit zwei Blitzen, ein Sessel, ein Ikea Tisch mit 3 Beinen, oder ein, wie Beton aussehender eckiger Glotz begrüßt.
Im Nebenzimmer gibt es Klamotten, manche komisch, skurril, durchsichtig, naja eigentlich alles von Ritter bis Blumenmädchen.
Die Kamera, die natürlich nur bei Norberts Fingerdruckstärke auslöst, liegt natürlich auch bereit.
Erstmal wird das Licht ausgecheckt und ein paar Mal rumprobiert bis das Rembrandt-Dreieck sich komplett im Gesicht des Modells entfalten kann.
Während des Shootings bereue ich meistens, dass ich am Morgen schon im Fitnessstudio war, weil bei verrückten und anstrengenden Posen werden die Muskeln eigentlich echt genug gedehnt und trainiert, manchmal spüre ich am nächsten Tag Muskeln, bei denen ich gar nicht wusste, dass ich diese habe.
Sonst wird ziemlich viel gelacht aber auch so manch andere Stimmungen gibt es, wie man den Ergebnissen entnehmen kann.
Während Norbert fotografiert liegt er meistens auf dem Boden oder steht auf irgendwelchen Geländern, sein Muskelkater ist also auch garantiert.
Irgendwann gibt’s dann mal wieder ein Zigarettle und das Outfit wird gewechselt, es gibt neues Licht oder ein neues Objekt mit dem man interagieren kann. Zudem wird ziemlich viel geredet und erzählt, alles andere wär ja auch langweilig.
Aber es wird auch nie langweilig, da Norbert doch ziemlich kreativ ist und man selbst, als nicht Kreativling angesteckt wird und auf die ein oder andere verrückte Idee kommt.
Nach zwei bis fünf Stunden raucht man dann nochmal eine zusammen und verabschiedet sich Face to Face, meist geht es aber nicht lange und per Facebook Messenger kommen die ersten zwei Fotos, die einen echt aus den Socken hauen können und man will immer mehr sehen… 

Wie soll man einen Menschen beschreiben der einen immer wieder mit seiner künstlerischen Art umhaut oder mitreißt und das obwohl vor einem Shooting selten etwas geplant wird?
Ich beginne mit Posen die mir einfallen bis meine Tanzader beginnt zu pulsieren dann nimmt meine Kreativität ihren lauf und Norbert fängt diesen Moment ein und ist trotz der vielen Jahren in denen wir gemeinsam zusammen arbeiten immer wieder überrascht wie beweglich ich bin und was wir gemeinsam umsetzen. Ein Mensch und Fotograf der mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist und mit dem man sich über jedes Thema unterhalten kann und Kreativität keine Grenzen kennt. 

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